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Bauen & Wohnen

Alles cool im Obergeschoss?

Eine Dachdämmung schützt vor überhitzten Innenräumen und unterstützt ganzjährig ein gesundes Raumklima

Die Dämmung verhindert, dass sich das Kinderzimmer im OG an sonnigen Sommertagen unangenehm aufheizt. Foto: djd/Bauder

28.04.2022

Die Räume im Obergeschoss sind oft besonders urig und gemütlich. Als Kinderzimmer, Homeoffice oder Hobbyraum sind sie gleichermaßen beliebt. Wenn nur die Schattenseiten des Sommers nicht wären: Intensive Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen führen dazu, dass es auch unterm Dach schnell stickig und heiß wird. Das gilt vor allem, wenn gar keine oder keine ausreichende Dämmung vorhanden ist. Temperaturen von bis zu 80 Grad Celsius auf der Außenseite der Dacheindeckung sind keine Seltenheit, diese Wärme strahlt direkt in die darunter liegenden Bereiche. In diesem Fall ist der Wärmeschutz ganzjährig von Vorteil. Während die Dämmschicht im Winter die Heizwärme im Raum hält, verhindert sie in der warmen Jahreszeit ein übermäßiges Aufheizen. Als besonders effektive Lösung für das Dach gilt die sogenannte Aufsparrendämmung. Dabei erfolgt der Wärmeschutz auf den Sparren, als lückenlose und geschlossene Haube für die gesamte Dachfläche. Wenn ohnehin ein Ausbau geplant ist oder die Eigentümer das Dach neu eindecken lassen möchten, ist dies die passende Gelegenheit, um gleichzeitig eine Dämmung aufzubringen. Insbesondere im Altbau sind dabei leistungsstarke Materialien gefragt. Denn je stärker die Dämmwirkung ist, umso schlanker und somit auch gewichtssparender kann der Aufbau erfolgen. Um diese Anforderungen zu erfüllen, eignen sich moderne Systeme. Damit dämmen Hauseigentümer zudem nachhaltig und umweltfreundlich, denn das Material besteht zu 68 Prozent aus Biomasse (pflanzliche Ernteabfälle), recycelten Wertstoffresten und Muschelkalk. Gleichzeitig wird eine gesunde Raumluft gefördert, da die Dämmschicht keine belastenden Stoffe wie Bindemittel oder Zusatzstoffe gegen Schädlinge und Schimmel enthält.

Um den positiven Dämmeffekt an heißen Tagen zu steigern, sollten Hausbesitzer in ihre Planungen auch Fenster, Giebel und Gauben einbeziehen. So tragen etwa Sonnenschutzlösungen, die Licht und Wärmestrahlung reflektieren, ebenfalls zum Hitzeschutz in den Dachräumen bei. djd

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